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Vanessa Heinisch & Helmut Barz * Coniglio Mortale

Liebes Publikum in spe, liebe Veranstalterinnen, liebe Veranstalter,

Lesung und Laute? Ja, das funktioniert. Sogar sehr gut. Nicht nur der schönen Alliteration wegen.

Die Laute: Auch wenn viele von uns mit diesem Instrument (übrigens historisch alles andere als korrekt) nur den holden Minnesang vom letzten Mittelaltermarkt assoziieren, ist sie eine äußerst vielseitige Instrumentenform. Es gib sie als kleine Renaissance-Laute, als fast zwei Meter hohe Theorbe und in praktisch allen Größenordnungen dazwischen. Ähnlich vielfältig sind ihre klanglichen Möglichkeiten. Nicht umsonst war sie in der Renaissance und im Barock das Begleitinstrument der Wahl; Und die Solomusik für dieses Instrument ist Legion, von langsam bis schnell, von düster bis heiter.

Doch was passiert, wenn diese Klangpracht auf das gesprochene Wort trifft, nicht auf Lied oder Gedicht, sondern auf Prosa? Dann zeigt die Laute sich noch einmal von einer ganz anderen Seite: Als atmosphärenschaffendes, Stimme und Stimmung tragendes Instrument, das das Publikum noch einmal ganz anders zum Zuhören bringt.

Mit Lesungen aus den Romanen „Damenopfer“ und „Die Herrin“ hat es begonnen; als ein Versuch, diese Bücher dem geneigten Publikum spektakulär zu präsentieren. Jetzt haben wir unser Konzept weiterentwickelt. Und einen Hasen zu uns auf die Bühne eingeladen. Einen tödlichen Hasen.

Und nun wünschen wir Ihnen gute Unterhaltung mit Coniglio Mortale – auf dieser Website und natürlich hoffentlich bald live.